#156 Warum du mit deinen Klientinnen nicht weiterkommst
Shownotes
Alles klar – ich bleibe wieder ganz nah an deiner Sprache, deinem Feld und deiner aktuellen Ausrichtung. Klar, direkt, ohne „glattziehen“.
Du wunderst dich, warum du mit deinen Klient:innen oder Patient:innen immer nur bis zu einem gewissen Punkt kommst – und dann geht es einfach nicht weiter?
In dieser Folge spreche ich über genau diesen Punkt.
Und nein: In den meisten Fällen liegt es nicht an deinem Gegenüber.
Worum es in dieser Folge geht
Viele Therapeutinnen, Coaches und Begleiterinnen kennen das:
- „Sie blockt ab“
- „Er will da nicht ran“
- „Ich komme einfach nicht tiefer“
Doch was, wenn die eigentliche Grenze nicht bei deiner Klientin, deinem Patienten, deinem Gegenüber liegt – sondern bei dir?
👉 Du kommst mit deinen Klientinnen immer nur so weit, wie du selbst bereit bist zu gehen.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Prozesse oft genau dort stoppen, wo du selbst Kontakt vermeidest
- welche Rolle dein eigenes Nervensystem in deiner Arbeit spielt
- warum Methoden allein nicht ausreichen
- was echter Kontakt wirklich bedeutet – im Gespräch und in der Körperarbeit
- wie sich fehlende Selbstverbindung in deinen Sessions zeigt
- warum somatisierte Emotionen hinter vielen körperlichen Symptomen liegen
- und weshalb deine eigene Tiefe der Schlüssel für die Tiefe deiner Arbeit ist
Ein zentraler Punkt
Du musst nicht alles selbst erlebt haben.
Aber:
👉 Du musst dich in dir selbst halten können. 👉 Du musst mit deinen eigenen Gefühlen vertraut sein. 👉 Du musst bereit sein, wirklich in Kontakt zu gehen.
Denn:
Wenn dein System nicht sicher ist, kann dein Gegenüber sich nicht wirklich öffnen.
Für dich als Therapeutin / Coach / Begleiterin
Diese Folge ist für dich, wenn du:
- spürst, dass deine Arbeit tiefer gehen darf
- merkst, dass du immer wieder an ähnliche Grenzen stößt
- mit körperlichen Symptomen arbeitest und „nicht weiterkommst“
- oder im Gespräch das Gefühl hast, dass etwas Entscheidendes fehlt
Und vielleicht die wichtigste Frage:
Wie sehr bist du in Kontakt mit dir selbst?
Und wie sehr weichst du unbewusst genau dort aus, wo es für euch beide wirklich tiefer gehen würde?
Einladung – Sommer 1:1 Intensivum
Wenn du merkst, dass du genau hier ansetzen willst – nicht noch mehr Methoden, sondern dich selbst als Instrument wirklich verändern:
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6 Wochen. Du und ich.
Wir gehen genau an diesen Punkt:
- dein Nervensystem
- deine eigenen Themen
- deine Fähigkeit, dich selbst zu halten
- und damit deine Fähigkeit, andere wirklich zu begleiten
So dass du:
- klarer arbeitest
- tiefer begleiten kannst
- weniger erschöpft bist
- und echte Veränderung möglich wird
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Je bewusster du dir deiner selbst bist, desto leichter wird echter Kontakt.
Und genau dort beginnt die Tiefe deiner Arbeit.
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Danke!
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Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei Furchtlos Ausdrucksstag frei, dem Podcast von Anna Robick.
00:00:12: Ich bin Anna Franziska Rohrbeck, Therapeutin & Coach aus Berlin.
00:00:17: In meinem Podcast geht es um Themen rund um Bewusstseinsarbeit und Persönlichkeitsentwicklung.
00:00:22: Ganzheitliche Gesundheit fängt von innen an!
00:00:25: Und du bekommst von mir geballte Inspiration und Wissen rund um das Zusammenspiel von Körper, Psyche und der eigenen Lebensgeschichte.
00:01:12: wirklich weiter vorangeht.
00:01:17: Und vermutlich kennst du das, dass es einfach so Momente gibt wo du das Gefühl hast hier geht's einfach irgendwie nicht weiter!
00:01:26: Ich erinnere mich, dass ich damals in meinen Ausbildungen mit meiner therapeutischen Ausbildung von meinem Mitstudierenden oft gehört habe Bei meinen Patienten, bei meinen Klientinnen geht das nicht.
00:01:45: Die will da nicht ran – der blockt er ab!
00:01:48: Der kommt immer wieder mit seinen Symptomen, ihren Geschichten und in mir kam damals schon immer wieder diese Frage auf wirklich?
00:02:02: Liegt es wirklich an den Patienten, an den Klientinen oder Woran liegt es eventuell tatsächlich noch?
00:02:17: Und ja klar, nicht jeder und jede ist bereit für echte Veränderung und Heilung.
00:02:30: Und dennoch ist es so dass in erster Linie wirklich ausschlaggebend dieses Gefühl vor allen Dingen bei dir auf deiner Seite als Therapeuten, als Coach, als Begleiterin da.
00:02:55: Also wirklich du sozusagen!
00:02:58: Du bist dieser ausschlaggebende Punkt und zwar du in der Form wie bewusst du dir deine eigenen Themen bist.
00:03:14: Und zwar nicht nur rein rational, sondern wirklich wie angebunden verbunden bist du in dir.
00:03:27: Wie sehr und sicher sitzt du sozusagen in deinem Körper drin?
00:03:37: Und wie bewusst kannst Du mitbekommen, wie Dein Nervensystem gerade arbeitet – ob an bestimmten Stellen eigene Themen angerührt sind und dein kindliches Nervensystem drauf reagiert.
00:03:50: Oder ob du oder und, oder ob du dann eine gewisse Form von Umgang für dich damit hast um von dort aus wieder in den Kontakt mit deinem Gegenüber zu kommen.
00:04:05: Und zwar ist es in der Regel wirklich so dass du bei deinen Kundinnen immer dort nicht weiter kommst wo du selbst den echten Kontakt vermeidest.
00:04:20: Ich erinnere mich an eine Kollegin, die damals bei unserer Ausbildung oder nach unserer Ausbildung nie wirklich in die Anwendung und Umsetzung in ihrer alltäglichen Arbeit unsere ganzen Ausbildungsinhalte kam.
00:04:40: Warum?
00:04:42: Weil sie nur... Nur ein Anführungszeichen diese Ausbildung gemacht hat.
00:04:49: Eine sehr, sehr gute Ausbildung wirklich!
00:04:53: Also das ist absolut ich, ich hab immer noch... Ich feier das immer noch irrsinnig, wahnsinnig dolle.
00:05:01: und dennoch ist nur dieser Ausbildung insofern nicht ausreichend weil du wenn du dich selbst nicht wirklich kennenlernst und erforscht, nachnährst und integrierst und transformierst.
00:05:21: Dein Nervensystem mit auf dem Schirm hast einfach nicht ausreichen um wirklich genau in diesen sogenannten Blockademomenten und diesem es geht nicht weiter Momenten wirklich auf eine gesunde Art und Weise weiterzukommen.
00:05:39: Und zum damaligen Zeitpunkt war das bei ihr einfach tatsächlich so dass sie in ihrer eigenen tiefsten Tiefen nie wirklich getaucht war, wie es heutzutage ist.
00:05:49: Weiß ich nicht!
00:05:49: Ich sehe sie nicht mehr.
00:05:50: aber damals war's so und es fehlte einfach in ihr dieses eigene Vertrauen die eigenen Gefühle wirklich halten zu können das eigene Nervensystem dass wirklich genug Raum hat für Regulierung für Balance Die eigenen Gefühle, die angetickt sind durch auch das Miteinander mit dem Gegenüber und damit und dadurch natürlich auch das Halten der Gefühlen des Gegenüber.
00:06:31: Weil auch ein Gegenüber kann sich nur dann step by step öffnen wenn es wirklich spürt hier bin ich sicher genug und mein Gegenüber können das halten was passiert oder was eventuell passieren könnte.
00:06:47: Und ja, kleiner Spoiler am Rande.
00:06:51: Kleiner Disclaimer am Rnde!
00:06:54: Ja es gibt auch genau dieses Thema das ein Gegenüber – das kenne ich von manch einer Klientin auch – sich sehr zurückhält weil sie die Erfahrung gemacht hat dass sie nicht gehalten werden kann mit dem was da eventuell aufkommen könnte.
00:07:13: doch da ist es dann Unser Job als Therapeuterin, als Coach als Begleiterin genau damit in Kontakt zu gehen.
00:07:20: Genau das anzusprechen, genau dazu schauen worum es gerade wirklich geht und das wiederum zu halten um da weiter Vertrauen aufzubauen.
00:07:28: Und ja das braucht dann durchaus auch Zeit aber es geht darum klar zu differenzieren zwischen dem was passiert unbewusst weil ich es tatsächlich nicht halten kann und was bekomme ich mit und kann es wirklich in den Kontakt bringen.
00:07:45: Also sprich die Kollegin damals, wie konnte sie echten Kontakt mit ihrem Gegenüber herstellen wenn genau das Thema war?
00:07:53: Wie kann sich ihr Gegenüber oder konnte sich Ihr Gegenüber da sicher genug fühlen also genug Sicherheit wirklich spüren um sich da wirklich zu öffnen.
00:08:06: vor jemand anderem, also vor einer fremden Person.
00:08:09: Weil ja wir sind als Therapeutin und als Coach egal wie gut wir uns kennen schon mit unseren klientinnen Patienten Wir sind trotzdem eine fremde Person Und dieser fehlende Kontakt den du in dir zu dir mit dir hast ist wie so ne Dünne Schicht, so eine dünne Folie die alles immer so ein bisschen auf Distanz hält, wie einen trüben Schleier da drüber lässt.
00:08:45: Es braucht einfach wirklich dich, die du deine eigenen inneren Themen, deine eigenen innen Anteile bereits einige Schritte und einige Ebenen weiter voraus als dein Gegenüber mehr integriert hast!
00:09:06: Ticken weiter zwei, drei Schritt fünf Schritt voraus vor deiner Klientin.
00:09:10: Deine Patienten.
00:09:12: und nein Achtung Achtungen du brauchst dafür definitiv nicht jedes Thema Jedes Ereignis auch in deinem Leben erlebt zu haben um Gottes Willen Never ever Nein Ja Weder im psychotherapeutischen Coaching diesen Bereichen, also wo es um so bestimmte Lebensthemen gibt.
00:09:33: Du musst nicht jede Erfahrung auch gemacht haben, um die irgendwie nachempfinden zu können, nachfühlen zu können und da begleiten zu können?
00:09:39: Nein!
00:09:40: Du musst auch nicht.
00:09:41: wenn du im Körperbereich tätig bist, musst du dir nicht irgendwie fünf Bandscheibenfälle, sieben Kreuzbandrisse oder sechs Frakturen irgendwie zugezogen haben?
00:09:50: Nein musst du nicht!
00:09:51: Oh Gott das Willen.
00:09:52: bitte lass es sein Das was dein Job ist dass du mit dir und deinen Themen, und all deinen Gefühlen vertraut bist.
00:10:06: Und Vertraut zu sein hat auch was mit Vertrauen zu tun und sich trauen zu tun.
00:10:13: Dich also wirklich selbst in all dem gut halten und begleiten zu können.
00:10:19: Sprich dass dein Nervensystem weiß wie es heiß oder was ist heiß und wie's geht sich zu regulieren ja?
00:10:27: Also das du sozusagen wirklich aus einem regulierten oder regulierteren Zustand heraus den Raum für deine Patientinnen, deine Klienten und dein Gegenüber halten kannst.
00:10:40: Und das gleiche gilt selbstverständlich auch für alle Mamas mit ihren Kids, für alle Erzieherinnen, für aller Lehrerin, für Alle Menschen in Führungspersones geht grundsätzlich da wo du Räume für andere hältst, wo du andere Leute begleitest, wo Du andere Leute führst auf eine Art und Weise.
00:11:00: Selbstverständlich gilt das auch für alle männlichen Bezugspersonen, für alle männlichen Arbeiter in diesen Bereichen.
00:11:09: Ich wie du weißt wenn du mir schon eine Weile folgst arbeite jedoch mit Frauen.
00:11:14: in den meisten aller Fällen und da beziehe ich mich in meinem Sprechen, in meiner Ansprache, in meinen Texten
00:11:23: usw.,
00:11:23: bezieh' ich mich auf dich als Frau, als Therapeutin, als Coach oder als Begleiterin.
00:11:30: Genau, nur um das nochmal kurz zu erklären.
00:11:35: Und es ist tatsächlich auch so wenn wir gerade den Schwenkmal machen, wenn du vielleicht in der Physiotherapie tätig bist im körpertherapeutischen Bereich tätig bis im Sinne von wirklich manuell Hands-on Arbeit hast und da mit bestimmten Patientinnen nicht weiter kommst Dann liegt es einfach Mit Sicherheit daran dass einfach weit aus mehr unter dieser Spannung des Körpers liegt als einfach nur, zum Beispiel Impingement-Atrosebewegungsmangel.
00:12:13: Hast du mal von somatisierten Ängsten gehört?
00:12:17: Und das gilt jetzt für alle egal ob sie ... Ob du mehr körperlich, mehr gesprächlich, in welcher Form auch immer du arbeitest.
00:12:26: Jede Also somatisierte Ängste, Ängsten die sozusagen im Körper sich zeigen.
00:12:35: Jede Überspannung also.
00:12:37: wir brauchen eine gewisse Grundspannung um hier in dieser Welt mit Schwerkraft und der Wirkung der Schwerkraft sein zu können.
00:12:44: aber alles was über diese Spannung hinausgeht Im Körper deines Gegenübers Deiner Patienten Deiner Klienten Und natürlich auch dir selbst ist Ausdruck davon ist ein Zeichen dafür, dass bestimmte Gefühle, Emotionen, verschiedene innere Impulse zurückgehalten werden.
00:13:11: Oft schon sehr lange zurück gehalten werden mussten.
00:13:17: und wenn du jetzt mit Menschen arbeitest mit körperlichen Symptomen dann lohnt sich das wirklich immer immer immer sehr bewusst zu erspüren und einzutauchen in diese Themen- und Geschichten hinter, beziehungsweise unter dem Symptom und der Spannung.
00:13:42: Und wenn du mehr im Gesprächsbereich arbeitest und da nicht weiter kommst dann fehlt oft wirklich genau dieser echte Kontakt dieses wirklich benennen was grad ist auch und gerade in der zwischenmenschlichen Beziehung und der Kontakt zum eigenen Körper.
00:14:06: Es braucht Körper, und zwar den deines Gegenübers und auch deinen eigenen!
00:14:17: Wenn du direkt am Körper arbeitest dann brauchts auch Körper und zwar dich in deinem mit deinem Fühlen, deinem Spüren wahrnehmen.
00:14:28: wo bist Du?
00:14:30: Und Wo ist Dein Gegenüber Damit du dich nicht verlierst.
00:14:35: Damit du nicht nach der Arbeit jedes Mal völlig ausgelutscht bist, weil du komplett dich rausgeschleudert hast und dich selbst komplett verloren hast.
00:14:42: unterwegs gilt für beide Themenbereiche von der Arbeit Und es braucht vor allen Dingen auch damit und darin die echte offene Kommunikation das heißt ein wirkliches Ansprechen und Aussprechen womit Du gerade in Kontakt gehst und dein gegenüber wirklich da spüren und fühlen lassen.
00:15:06: Was ist gerade zwischen euch da?
00:15:09: Also sprich sozusagen die, ich mag nicht so gerne mit dem richtig und falsch und dennoch nutze ich das Wort jetzt hier.
00:15:15: Die richtigen Fragen stellen, die richtigen Impulse zur richtigen Zeit setzen.
00:15:21: Nicht dass du es vermeidest und die ganze Zeit irgendwie da stillschweigend bewahrst oder aber umgekehrt in so ein Gegenpulg fliegst und zu viel redest und Pausen nicht aushält, wenn du es irgendwie wegmachen willst, schnelle Lösungen generieren willst.
00:15:39: Sondern wirklich damit sein können in Beidem im Gespräch, im Körper die Beziehung zwischen dir und deinem Gegenüber.
00:15:50: Weil das was tatsächlich die echte Veränderung bringt bei uns Menschen ist dass Wir lernen und erfahren neue Beziehungsqualitäten zu entdecken, zu entfalten, zu entwickeln.
00:16:07: Dieses wirklich was passiert hier gerade zwischen dir und mir mit uns?
00:16:12: Mein Spruch ist immer und immer wieder das was – und dabei ist es egal ob ich grade im Gespräch arbeite, ob ich Aufstellungssetting habe oder ob wir irgendeine andere experimentelle Übung machen oder ob Es geht um die Beziehung zwischen meiner Klientin und mir.
00:16:37: Und zwar im Sinne von, ich bin Teil des Ganzen!
00:16:42: Ich bin Swearings-Partnerin.
00:16:44: Ich bilde mit ihr in meinem eins zu eins Setting – gilt für die Gruppen natürlich genauso – wir bilden einen Mikrokosmos und alles was an diesem Mikrocosmos auftaucht leicht geht, was einfach geht.
00:17:01: Was geschmeidig geht?
00:17:02: Was entspannt und freudig geht ist das auch etwas, was auch im Makrokosmos schon da ist vielleicht auch schon spürbar ist oder vielleicht noch nicht wirklich sichtbar spürba ist aber dennoch auf jeden Fall schon da es schon angelegt ist was zu übersetzen in Makrocosmos Und gleichzeitig das gleiche Ding ist mit dem alles was in diesem Mikrokosmus zwischen mir und meiner Klientin In diesem Raum Wo es Störfelder gibt, wo es Hindernisse gibt.
00:17:35: Wo es zäh wird, wo ist ungemütlich wird?
00:17:39: Wo es Vermeidungspunkte gibt oder oder oder, woes Mechanismen gibt das bestimmte Fragen nicht geantwortet wird dass bestimmte Rückmeidungen nicht da sind was auch immer es sein kann.
00:17:52: Und da gilt nicht nur für den eins zu eins Raum und Moment, sondern das gilt für die gesamte begleitende Zeit, die gesamten Kommunikation des Gesamtes miteinander sein.
00:18:03: All das, was da sozusagen auffällt – und in gewisser Weise nicht funktioniert oder irgendwie hake ich ist -, ist Ausdruck dessen, was auch Störfelder Makkokosmos sind!
00:18:16: Und was wir sozusagen machen ist, wir behalten ja so ein Brennglas drauf und vergrößern um genau da dann in diesen Kontakt zu gehen und zu schauen.
00:18:24: Hey guck mal!
00:18:25: Was passiert denn hier gerade?
00:18:29: Darum geht es immer und immer wieder und dafür braucht es dich mit deinen bewussten Themen, um bewusst wahrzunehmen, was bin grade ich als Therapeuten, als Coach als Begleiterin, was ist mein Gegenüber Womit gehe ich gerade tatsächlich in Resonanz?
00:18:45: Ist es ein ureignes Gefühl oder ist das etwas, worauf ich gerade in Resonnanz reagiere.
00:18:53: Oder weil es in mir selbst etwas antickt, womöglich sogar antriggert wo ich definitiv dann meine Arbeit machen muss.
00:19:05: und in all diesem Ganzen braucht es vor allem natürlich einen roten Faden, der sich durch jede Begleitung, durch jedes Session und durch all das Ganze webt.
00:19:20: Und es ist die echte und bestenfalls sogar wachsende Neugier und das echte Interesse an dir selbst!
00:19:34: Du an dir und deine Patienten klienten dann gegenüber an sich selbst.
00:19:44: Und ja, meistens ist es so das Menschen anfangen in eine eins zu eins Begleitung zu gehen.
00:19:53: Weil sie ein oft recht konkretes Thema haben vielleicht auch gar nicht unbedingt klar zu benennen aber mit zumindest einem groben Grundgefühl was sie irgendwie verändert haben wollen.
00:20:08: ganz oft ist es am Anfang dass es eine Energie haben kann von Boah, ich hab hier was und das tut mir irgendwie weh.
00:20:15: Emotional wie psychisch weh, körperlich weh... Und das soll weg!
00:20:20: Da darfst du als Therapeuten, als Coach oder als Begleiterin sehr achtsam sein und ganz schnell den Blick hinlenken dass sich das dreht weil aus dieser Energie heraus wird niemals ein Ziel ernsthaft erreicht werden können Weil es in der Schleife fest hängt wo fehlende Selbstverantwortung Und all das regiert und regieren, also dabei bleiben wird sozusagen zu regieren.
00:20:55: Es darf natürlich sein dass etwas schmerzhaft ist unangenehm ist irgendwie anders sein soll und dennoch geht es darum die Haltung währenddessen zu verändern.
00:21:10: Das ist das was ich meine, das ist bestenfalls eine wachsende Neuginwachsenesinteresse ist.
00:21:14: Dass es von diesem Bräuchhabchen Schmerzpunkt Und der soll irgendwie weg.
00:21:20: Ah okay, spannend!
00:21:22: Wie ist das denn eventuell entstanden?
00:21:25: Ich möchte gern erforschen und entdecken wie es dazu gekommen ist und ich möchte während dieses Entdeckens halt nicht in meinem Kopf bleiben und es irgendwie verstehen können.
00:21:37: Ah ok, weil das gewesen ist jetzt das sondern ich möchte wirklich erfahren erleben erspüren wer bin denn wirklich ich?
00:21:48: Okay, spannend!
00:21:49: So erlebe ich mich gerade.
00:21:51: Ah okay das mache ich gerade.
00:21:53: Das so verhalte ich mich in bestimmten Lebenssituationen.
00:21:57: Das passiert wenn das passiert und so weiter und sofort.
00:22:00: also wirklich dieses echte Interesse, dieses Wachseninteresse diese wirkliche Neugier auf mich selbst und wenn du das für dich selber natürlich erst mal hast.
00:22:15: Und das ist für mich, ehrlich gesagt eine Grundvoraussetzung damit dann gegenüber davon auch Wind bekommen kann.
00:22:21: Darfst du da in den Kontakt mit deinem Gegenüber gehen und da erforschen?
00:22:26: Schau mal wie spannend es denn das zu schauen was hier alles so passiert also wirklich nicht irgendwie oh das ist gut und dass ist schlecht sondern schau doch mal wie spannend und schaut auch mal wie klug deinen Kindliches Nervensystem damals gearbeitet hat, weil das total Sinn gemacht hat in den Lebenssituationen so und so Dinge zu bauen.
00:22:47: Und ja heutzutage sind die eher störend und dennoch hatten sie mal total Sinn und lass uns jetzt schauen wie es neue Wege gehen kann!
00:22:57: Also dein Job als Begleiterin, als Therapeutin, Als Coach ist es immer wieder genau das in Kontakt zu bringen was gerade wirklich da ist, was grad sichtbar wird.
00:23:12: Und die Frage, die sich immer und immer wieder stellt ist.
00:23:16: Wie sicher ist es in dir?
00:23:19: In deinem Nervensystem, in deinem kindlichen Nerven-System.
00:23:24: Gehst du voll rein in die Beziehung oder hältst du dich selbst noch auf Abstand, auf gewisser Weise künstlichen Abstand weil du selbst sonst fühlen müsstest was auch immer zu fühlen da ist Fazit ist, je bewusster du dir deiner selbst bist desto leichter ist der Kontakt mit deinen Klienten und den Patienten.
00:23:53: Und desto weiter kommt ihr in der gemeinsamen Arbeit.
00:24:00: Warum kommen also Klientinnen und Patienten immer nur bis zu einem gewissen Punkt?
00:24:09: Weil es zum einen darum geht zu schauen okay arbeite ich gerade auf der richtigen Ebene.
00:24:18: Also wenn es körperlich nicht weiter geht, darf geschaut werden.
00:24:21: okay was ist psychisch emotional da?
00:24:23: Was verhindert oder wo der Körper einfach schlau ist und da immer noch seinen sein ja seinen Muster sozusagen zeigt um wirklich ins fühlen und spüren zu kommen.
00:24:36: Wenn's im psychisch-emotionalen Gesprächskontakt ist zu schauen ok Wo hängt der Körper eventuell?
00:24:45: Wo gibt es gerade gar keine Möglichkeit wirklich weiterzukommen, weil's im Körper eine gewisse Ursprungsfestigkeit gibt.
00:24:52: Dass ein wirkliches Eintauchen ins Fühlen kaum machbar ist.
00:24:57: Wo stehst du in dir mit dir und an welchen Punkten gehts immer nicht weiter?
00:25:07: also kannst du vielleicht sogar Für dich selber erforschen und selber neugierig und interessiert auf dich selbst sein und werden, zu schauen.
00:25:17: Ah okay warte mal!
00:25:19: Wo kann ich denn einen gemeinsamen Nenner finden?
00:25:22: Hier kam mich nicht weiter, da kam ich nicht weiter.
00:25:24: mit der Klientin, mit dem Patienten komme ich nicht mehr weiter.
00:25:29: Der eine gemeinsame Nenna bist ja in jedem Fall du.
00:25:34: Und dann zu schauen ok warte einmal welche Themen sind dann da eventuell mit drin und wo bin ich gerade mit meinen Themen unterwegs?
00:25:42: Und wie gut ist mein Nervensystem mit mir, wo bin Ich Gut Mit Mir verbunden und Wo habe ich genug Sicherheit und Vertrauen.
00:25:53: Wo reagiere ich sehr wahrscheinlich auf meine angetickten eigenen Geschichten und wo darf ich da Klarheit schaffen?
00:26:02: Das ist der Weg um wirklich zu schauen.
00:26:05: okay dahin geht die Reise.
00:26:07: Und ja, es gibt Patienten, Klientinnen, Patientinnen andere Menschen die du begleitest wo du die Räume hältst.
00:26:17: Die einfach grad noch nicht an dem Punkt sind dass das jetzt gerade weitergeht.
00:26:23: Die Frage ist nur bist Du diejenige die das bewusst auf den Schirm hat und auch bewusst in den Kontakt bringt durchaus auch anspricht?
00:26:31: Und dann dein Gegenüber aber auch sein lässt?
00:26:36: Weil letztendlich, wenn du mit Erwachsenen arbeitest sind sie eine erwachsene eigenen Verantwortung und das steht dir gar nicht zu.
00:26:43: Das dann anderszu bewerten?
00:26:46: Das ist dann so!
00:26:49: Und auch bei all dem geht es darum wie bewusst bist du dir deiner selbst und wie gut bist du im echten Kontakt mit dir?
00:26:57: also lass uns gerne einfach mal sprechen und mal schauen was begegnet ihr denn immer wieder und erforschen, und neugierig werden auf dich.
00:27:10: Und das was dich da umtreibt, dass deine Arbeit so läuft wie sie läuft und wo sie eventuell nochmal anders laufen könnte weil du noch eine andere Ebene mit rein bekommst, weil du in dir selber noch mehr Sicherheit und Vertrauen findest.
00:27:23: Und vor allen Dingen, dass du wirklich nah an dir selbst dran bleibst, dass Du Dich selbst nicht wieder verlierst, noch verlässt und verleugnest sondern dass Du wirklich ehrlich im Kontakt mit Dir bist Und dadurch auch dann nicht in Dauerschöpfung gerät, sondern wirklich in deiner Kraft bist.
00:27:43: In deiner kraft bleibst und wenn sie dem mal kurzfristig wegrutscht ganz schnell da wieder hinkommst so dass du wirklich aus der kraft heraus wirken kannst Mit Freude, mit echter Verbundenheit.
00:27:55: Mit einem echten Kontakt und einer echten Klarheit.
00:27:57: dich traust Dinge zu benennen.
00:27:59: Dich traust eigene Grenzen zu setzen.
00:28:01: Dicht traust wirklich in einen echten Nähekontakt zu gehen.
00:28:06: Und ja einfach geileses Leben ever leben darfst!
00:28:12: In diesem Sinne schauen die Show Notes mein Sommerspezial Intensivum.
00:28:17: eins zu eins gilt aktuell noch.
00:28:20: Du kannst noch starten, das ist ein sechs Wochen Begleitprogramm mit Essenzen, intensive Phase mit eins zu eins Sessions.
00:28:29: Spätester Start ist der ein und dreiseste Achte und wir werden im September einen für alle Teilnehmerinnen einen gemeinsamen Abschlussworkshop machen um da auch nochmal zu vertiefen.
00:28:43: also Schau in die Show-Notes, guck dir alles in Ruhe an.
00:28:46: Ich verlinke es dir!
00:28:47: Ich freue mich auf dich und ich freue mich darauf, Dich und Dein Bewusstsein und Deinen Nervensystem noch weiter zu begleiten um daraus noch mehr Räume halten zu können für andere Menschen weil wenn wir etwas brauchen diese heutigen Zeiten ist das echte Verbindung, echte Verbundenheit und der echte Kontakt mit dieser riesen Portion an wachsenden Bewusstseins.
00:29:12: In diesem Sinne, hab einen wunderschönen Tag.
00:29:14: Alles Liebe!
00:29:15: Ich danke dir dass du hier bist.
00:29:16: bis ganz bald deine Anna.
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